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30.10.2019
David

Meine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker

Tags: #zerspanungsmechaniker  #erfahrung  #bericht 

Wie sind Sie auf den Beruf des Zerspanungsmechanikers aufmerksam geworden?

Zu Beginn meiner Ausbildungssuche habe ich mich nicht für den Zerspanungsmechaniker, sondern für den Werkzeugmechaniker interessiert – und auch entsprechend beworben. Während  eines Vorstellungsgesprächs und einem Rundgang bei der Firma Flühs habe ich dann den Beruf des Zerspanungsmechanikers kennen gelernt. Besonders beeindruckt hat mich der große Drehbereich, der mit sehr modernen Maschinen ausgerüstet ist. Um die ersten Eindrücke von dem Beruf des Zerspanungsmechanikers zu vertiefen, habe ich ein Praktikum bei der Firma Flühs absolviert. Im Anschluss wusste ich, dass ich den richtigen Ausbildungsberuf für mich gefunden habe.

Warum haben Sie sich dafür entschieden?

Die Arbeiten als Zerspanungsmechaniker sind sehr abwechslungsreich. Außerdem hängt im Tagesgeschäft sehr viel von meiner Eigeninitiative ab. Probleme müssen jeden Tag gelöst werden, das macht mir Spaß.

Warum haben Sie sich für einen großen Betrieb entschieden?

Bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz habe ich mich bewusst für ein Unternehmen entschieden, welches sichere Arbeitsplätze anbietet. Außerdem war die Nähe zu meinem Wohnort auch entscheidend.

Welche Schulfächer sind wichtig für diesen Beruf?

Grundsätzlich wird viel Wert auf Mathematik gelegt. Aber natürlich sind auch naturwissenschaftliche Fächer wie Physik nicht unwichtig. Im Wesentlichen kommt es darauf an, dass man logisch denken kann und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen hat. Alles Spezifische wird während der Ausbildung vermittelt, da muss man sich keine Sorgen machen.

Und was denken Sie sind die wichtigsten Eigenschaften, die man für diesen Beruf mitbringen soll?

Man muss sich für Technik begeistern können und teamfähig sein. Wie bereits gesagt ist es wichtig, dass man lösungsorientiert denken kann und Spaß an Herausforderungen hat.

Wie viele Abteilungen durchläuft man während der Ausbildung?

Da Flühs eine eigene Lehrwerkstatt hat, werden hier alle Grundfertigkeiten vermittelt. Nach der Zeit in der Lehrwerkstatt durchlaufen wir die verschiedenen Bereiche der Qualitätssicherung, bevor wir im Drehbereich eingesetzt werden.

In welcher Abteilung befinden Sie sich momentan? Und was ist da Ihre Aufgabe?

Ich bin eingesetzt im Drehbereich. Wir fertigen aus einer Messingstange komplexe Drehteile, die in der Sanitärindustrie eingesetzt werden. Meine Aufgabe ist es das Drehteil herzustellen. Hierfür wird eine Messingstange automatisch im Drehautomaten eingespannt. Diese Messingstange dreht sich mit hoher Geschwindigkeit und wird dann mit bis zu 48 verschiedenen Werkzeugen bearbeitet. Typischerweise gehören hierzu Bohrer, Fräser und Formstähle, mit denen zum Beispiel eine Außenkontur gefertigt wird. Die Maschine wird über ein Programm gesteuert. Meine Aufgabe besteht zum einen darin die Werkzeuge präzise einzubauen und sicherzustellen, dass das Drehteil nach unseren hohen qualitativen Anforderungen hergestellt wird. Zum anderen ist es wichtig, das Computer-Programm der Maschine so zu optimieren, dass die Drehteile möglichst schnell produziert werden können. Gerade das Optimieren der Programme gilt als Herausforderung und zeigt die besonderen Fähigkeiten eines Zerspanungsmechanikers.

Was hat Ihnen bisher am besten gefallen?

Am besten gefällt mir der Drehbereich: Hier kann ich sowohl handwerklich arbeiten wie auch am Computer. Und am Ende des Tages ist es toll, ein Ergebnis in der Hand halten zu können.

Haben Sie einen Tipp, den Sie zukünftigen Zerspanungsmechanikern geben können?

Ich rate jedem, ein Praktikum als Zerspanungsmechaniker zu absolvieren. Im Anschluss weiß man, ob der Beruf der richtige für einen ist.

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